LEISTUNGEN

Die nachflogend aufgeführten Tätigkeiten ermöglichen einen Überblick über das Betätigungsfeld von Kirchenmaler Weingartner.

Unsere Leistungen im Überblick

Als Handwerker sind wir dazu in der Lage, jene auszuführen. Zudem besitzen wir die erforderlichen Kenntnisse und die damit einhergehende erforderliche Sensibilität und Erfahrung um bestehende historische Oberflächen, die in diesen Techniken ausgeführt wurden, sach- und fachgerecht zu restaurieren zu konservieren.

Arbeiten mit Kalk

Historische Putze

Verputzarbeiten in der Denkmalpflege erfordern häufig das Angleichen der Neuputzstellen an den umgebenden, historischen Bestandsputz. Dieser wird auf seine Bestandteile geprüft. Das betrifft sowohl die Zusammensetzung des Bindemittels als auch die der Zuschlagsstoffe. Zu wissen, welche Anteile welcher verschiedener Korngrößen (Sieblinie) im Putz enthalten sind, ist ausschlaggebend, damit die Neuputzstelle optisch möglichst gut an den Bestand angeglichen werden kann. Das ist keine leichte Aufgabe. Abweichungen von Struktur, bedingt durch die handwerkliche Ausführung sowie durch die Zusammensetzung des Putzes können schnell störend hervortreten. Auf dem hier abgebildeten Referenzfoto hat die Firma Weingartner eine geputzte Fasche um eine neu entstandene Türöffnung gemäß der bestehenden Fensterfaschen des Hauses erstellt. Verwendet wurde ein selbst hergestellter Putz aus Kalk und einem gemäß der festgestellten Sieblinie des Bestandes zusammengesetzten Sand-Kies-Gemisch.

hostorische Putze

Kalkanstriche​

Über Jahrhunderte waren Kalkanstriche das gebräuchlichste Anstrichmittel, sowohl für den Innen-als auch den Außenbereich. Heute kommen sie seltener zum Einsatz, neue, moderne Produkte beherrschen den Markt. Dennoch wird das Wissen und die Praxis über die Verarbeitung von Kalk als Bindemittel für lasierende und deckende Anstriche im Kirchenmalerhandwerk weiterhin bewahrt. Denn am Denkmal, man denke z.B. an die Raumschale einer Kirche, aber hin und wieder auch an denkmalgeschützten Fassaden, ist diese historische Technik nicht wegzudenken. Die typische Haptik und Optik einer professionell ausgeführten Kalklasurtechnik tragen ganz wesentlich zur Authentizität von in der Vergangenheit ebenso beschichteten Wänden bei. Und auch die Eigenschaften des Kalks tun Wänden, dem Gebäude an sich und dem Raumklima gut.

Sie haben Fragen rund um das Thema Kalk?

Wir beraten Sie gerne.

Imitationstechniken

Imitations-techniken

Graumalerei

Bei diesem Projekt durften wir eine neu gebaute kleine Kapelle malerisch gestalten. Der Wandabschluss wurde mit einem ornamentalen Fries dekoriert.
Die Technik heißt Graumalerei. Dabei handelt es sich um eine Malerei, die in wenigen meist eintönigen Farben eine illusionistische Tiefenwirkung erzeugen soll. So werden dem Betrachter beispielsweise in Kirchen oder prunkvollen Schlossräumen und an Fassaden ornamentale Stuckierungen oder Scheinarchitektur vorgetäuscht. Die Ausführung einer solchen Graumalerei kann sehr unterschiedlich ausfallen. Mit wenigen präzise platzierten Pinselstrichen kann eine einfache, aber wirksame Illusion, gerade auf weite Sicht erreicht werden.
Doch es gibt auch Malereien, die selbst aus nächster Nähe kaum als solche zu erkennen sind. Kirchenmaler Weingartner bietet die Graumalerei je nach Bedarf im Einzelfall als Neuausführung, als Rekonstruktion oder Teilrekonstruktion an. Des Weiteren konservieren und restaurieren wir Wandmalereioberflächen.

Maserierung

Eine Maserierung ist eine malerische Imitation einer Holzoberfläche. Historisch kam die Technik u.a. zur Anwendung, wenn der Einsatz wertvoller Hölzer vorgetäuscht werden sollte. Beispielsweise wenn Türen aus Fichtenholz den Anschein erwecken sollten, aus Eiche zu sein. Auch Altäre und Särge wurden maseriert.
Heute werden Maserierungen erstellt, um jene historischen Fassungen bei Bedarf zu ergänzen oder zu rekonstruieren und um neue Bauteile an den umgebenden Bestand anzugleichen, z.B. eine Brandschutztür oder auch zu modernen Gestaltungszwecken.
Die abgebildete Schmuckplatte zeigt exemplarisch die Immitation von Eichenholz, kombiniert mit einer Graumalerei. Sie hängt im Ausstellungsraum unseres Firmensitzes.

Kontaktieren Sie uns gerne bei Fragen zu allen Anwendungsbereichen der Maserierung.
Maserierung

Marmorierung​

Eine Marmorierung ist eine malerische Imitation einer Marmoroberfläche. Je nach Vorlage, oftmals einem echten Marmor oder einer historischen Marmorimitation, wird mit unterschiedlichen, individuell für den Einzelfall geeigneten Werkzeugen und Techniken die Struktur des Gesteins nachgeahmt. Mehrere lasierende Anstriche sorgen für die gewünschte Tiefenwirkung. Historisch wurden beispielsweise Altäre, Säulen, Skulpturen, Rahmen und weitere Ausstattungsgegenstände und Architekturelemente marmoriert.
Der Zweck war eine ästhetische Aufwertung dieser, oftmals mit dem Ziel, einem schlichten, gewöhnlichen Material den Anschein einer wertvollen Oberfläche zu geben.

Heute werden Marmorierungen erstellt, um jene historischen Fassungen bei Bedarf zu ergänzen oder zu rekonstruieren und um neue Bauteile an den umgebenden Bestand anzugleichen, oder auch zu modernen Gestaltungszwecken.

Kontaktieren Sie uns gerne bei Fragen zu allen Anwendungsbereichen der Marmorierung.
Marmor

Fassmaler-Arbeiten

Fassmaler-arbeiten

Fassmaler-Arbeiten

Der Begriff Fassung bezeichnet die farbliche Gestaltung einer Oberfläche. So vielfältig die Gestaltungsmöglichkeiten von allen möglichen Oberflächen, wie Wand, Stuck, Altären, Skulptur und vielen weiteren sind, so zahlreich sind auch die unterschiedlichen Anwendungsgebiete und Ausführungsmöglichkeiten von Fassungen. Neben monochromen (z.B. einfarbig gestrichene Wand) und vielfarbigen, manchmal auch künstlerischen (Inkarnatfassung) oder Oberflächen und Materialien (Maserierung, Marmorierung) imitierenden Fassungen zählen auch Blattmetallisierungen zu ebensolchen.

Die Fassmalerei ist Bestandteil des Berufsbildes von Kirchenmaler und Vergolder. Nachfolgend sollen exemplarisch manche der zahlreichen Möglichkeiten unterschiedlicher Fassungen vorgestellt werden.

Gerne stehen wir auch persönlich für Ihre Fragen rund ums Thema und für Ihre Aufträge zur Verfügung.

Nacher

Fassmalerarbeiten Vorzustand

Vorher

Inkarnatfassung

Unter dem Begriff Inkarnat-Fassung ist die malerische Imitation von Haut zu verstehen. (Aus dem Lateinischen: carnis – Fleisch)

Wann immer beispielsweise eine Heiligenfigur, ein gekreuzigter Christus oder auch eine profanes Abbild eines Menschen gefasst werden soll, kommt diese zur Anwendung. Zu beachten ist ganz besonders bei Neufassungen, (Teil-)Rekonstruktionen oder Kopien von historischen Skulpturen, dass die stilistische Einheit von Fassung und Skulptur selbst gewahrt wird. Das erfordert die Kenntnis der Formensprache, verwendeter Farbigkeit inklusive historischer Pigmente und Bindemittel der jeweiligen Zeit sowie der Kunstgeschichte und Stilkunde.

Die Abbildungen zeigen eine Fassung der Kopie eines neobarocken Christkinds (Original um 1900), entstanden in der Prüfung zum Kirchenmalermeister, sowie ein Wegkreuz mit einem Korpus aus Gusseisen aus dem 19. Jahrhundert. Hierbei wurde eine Fassung des 20. Jahrhunderts nach Befund rekonstruiert.

Für Anfragen und Beratung, sowohl für Neufassungen als auch für Restaurierungen von Bestandsfassungen stehen wir gerne zur Verfügung.

Lüster-Fassung

Lüster oder Lüstrierungen sind farbige, halbtransparente, i.d.R. glänzende Überzüge über Gold oder Silberoberflächen. Voraussetzung für diese Fass-Technik ist eine geschlossen blattmetallisierte Oberfläche. Unter Umständen werden mehrere in ihrer Farbigkeit variierenden Lasuren mit wechselnden Bindemittel, welche die jeweils darunter liegende Schicht nicht wieder anlösen übereinander angelegt. Das Licht wird durch die halbtransparenten Überzüge teils sofort reflektiert, teils gebrochen, um bis zum nächst darunterliegenden Überzug durchzugelangen, wo es wiederum zurückgeworfen oder gebrochen wird. Das geschieht so, bis Teile des Lichts an die Gold- oder Silberoberfläche gelangen, wo nun die bis hierhin durchgedrungenen Strahlen absorbiert oder reflektiert werden. Auf diese Weise entstehen spannende Wechselwirkungen von Licht und Farbe.

Historisch wurden Lüster beispielsweise auf Gewandfassungen und Vergolderrahmen ausgeführt. Die sogenannte „Berliner Leiste“ täuscht mittels goldfarbenen Lüster auf der blattversilberten Rahmenleiste vor, mit echtem Blattgold belegt zu sein.

Wir stehen Ihnen als Ansprechpartner für Ihr Projekt gerne zur Verfügung.
Lüster
Lüsterfassung

Beschriftung​

Das Ausführen von Schriftgestaltungen gehört mit zum Leistungsspektrum von Kirchenmaler Weingartner. Hierbei ist es von ganz besonderer Bedeutung, dass die Anlage der Gestaltungsarbeit, von der Positionierung bis zum Schriftsatz gut vorbereitet sind und jeder Pinselstrich sitzt, denn Schrift bedarf der Perfektion. Die Abbildung zeigt ein von uns beschichtetes und beschriftetes Wirtshausschild, erstellt nach Vorlage der bestehenden, überarbeiteten Fassung.

Auch für Ihr Projekt stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Vergoldung

Blattmetallisierungen

Es gibt eine Vielzahl verschiedener Blattmetalle, die für die Verziertechniken des Vergolders zu Gestaltungszwecken eingesetzt werden können. Verschiedenen Goldsorten weisen je nach Legierung mit anderen Metallen unterschiedliche Farbnuancen auf, von grünlich, rötlich, gelblich, kühl bis silbrig gibt es eine große Variationsbreite. Darüber hinaus gibt es Blattsilber, Blattkupfer, Blattmessing, Blattaluminium und etliche mehr, auch durch Oxidation gemusterte Blattmetalle. Nicht jedes Blattmetall ist für jedes Anwendungsgebiet, z.B. für den Außenbereich, oder jede Anlegetechnik geeignet. Aber die Möglichkeiten sind vielfältig.

Wir beraten Sie hierzu gerne.

Polimentvergoldung

Die Polimentvergoldung ist die Königsdisziplin des Vergolderhandwerks. Mit viel Arbeitsaufwand und Fingerspitzengefühl gelingt mit dieser Technik der schönste, tiefste Goldglanz. Im Kontrast dazu kann durch selbige weiches Mattgold stehen. Die Polimentvergoldung wird üblicherweise auf Holz oder Holzwerkstoffen aufgebaut, beginnend mit einer Leimtränke und mehreren Schichten einer selbst hergestellten Grundierung aus Kreiden und Glutinleim. Die Grundierung wird peniblelst glatt geschliffen, bevor in mehreren Schichten das namensgebende Poliment, bestehend aus Leim und speziellen Tonerden aufgetragen wird. Später matt erscheinende Bereiche werden gesondert behandelt, bevor das hauchdünne Blattgold angeschossen und später poliert bzw. mattiert werden kann.

Da das Gold bei dieser Technik wässrig gebunden ist, und auch durch Wasser wieder angelöst werden kann, ist die Polimentvergoldung nur für den Innenbereich gedacht. Sie findet beispielsweise Anwendung an Altären, Skulpturen, Stuckierengen oder Rahmen. Wir stellen vergoldete Oberflächen her, und können ebensolche restaurieren.

Für Anfragen zu Ihrem zu vergoldenden oder restaurierenden Objekt stehen wir gerne zur Verfügung.
Polimentvergoldung

Ölvergoldung

Als kleiner, goldener Akzent thront dieser Turmhelm über dem Dach des Hotels Bonnschlössl in Bernau und trotzt Wind und Wetter. Ölvergoldungen sind deutlich widerstandsfähiger als die wassergebundene, wasserlösliche und deshalb nur für den Innenbereich geeignete Polimentvergoldung. Mittels dieser Technik können sowohl Metalle, als auch Nichtmetalle nach entsprechender, sorgfältiger Untergrundvorbereitung vergoldet werden. Sie wird häufig angewendet für Kirchturmspitzen, Wetterhähne, Grabkreuze, Schmiedeeisengitter, Wegkreuze und viele weitere Objekte. Für die Vergoldearbeiten ist stets der Einzelfall näher zu betrachten. Faktoren wie beispielsweise der Standort des Objekts, Klima und Bewitterung, Untergrund und u.U. Altbeschichtungen der Vergoldung und mögliche mechanische Beanspruchung durch Benutzung und weitere spielen eine große Rolle.

Bei Fragen zu Ihrem zu vergoldenden Objekt stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Verziertechniken des Vergolderhandwerks

Verzier-techniken des Vergolder-handwerks

Gravur

Bei der Gravur wird in eine aus etlichen Schichten bestehende, glatt geschliffene Grundierung aus Kreiden und Glutinleim mit dem Gravierhaken ein Motiv oder eine Struktur, meistens die Kombination aus beidem, geschnitten.

Die Abbildung zeigt einen Zwischenzustand meiner Gravurplatte aus der Prüfung zum Kirchenmalermeister.

Zunächst wurde das Motiv übertragen, die Konturen linear geschnitten und zum Hintergrund hin abgeschrägt. Letzterer wurde, wie auf dem Foto gut zu erkennen ist, mit breiten dicht an dicht aneinander liegenden breiten Pfeifen gestaltet. Die fertige Gravur wurde im Anschluss polimentvergoldet mit Kontrast von Glanz- und Mattgoldflächen.

Gravuren wurden historisch vielfältig eingesetzt. Sowohl als Verziertechnik auf Vergolderrahmen, als Gestaltungselement auf Altären und Tabernakeln und anderen Ausstattungsgegenständen sowie zur Brokatimitation, insbesondre als Gewandfassung geschnitzter Figuren, kamen sie zur Ausführung.

Bei Neufassungen solcher historischer Objekte, bei (Teil-)Rekonstruktionen oder Kopien wird die Technik heute noch angewendet. Das erfordert die Kenntnis der Formensprache der jeweiligen Zeit.

Auch für zeitgenössische Arbeiten eignet sie sich.

Wir stehen Ihnen als Ansprechpartner für Restaurierung historischer Gravuren sowie für neue Ausführungen gerne zur Verfügung.

Die Radierung

Bei einer Radierung wird auf eine glänzende Goldoberfläche eine deckende Farbschicht aufgetragen. Auf dieser wird die dafür vorgesehene Ornamentik übertragen, um sie anschließend mit Radierhölzern weg zu schaben, so dass das darunter liegende Gold sichtbar wird. Damit das gelingt, und die Farbschicht nicht etwa zu spröde ist und auch nicht kreidet, muss die selbst hergestellte Farbe optimal eingestellt werden. Als Bindemittel dient üblicherweise Eigelb, Polimentleim und/oder Kasein.

Die Radierung wurde historisch vor allem auf Vergolderrahmen als Verziertechnik, sowie auf Gewandfassungen von (Heiligen-)Figuren als Stoffimitation ausgeführt. Bei Neufassungen solcher, bei (Teil-)Rekonstruktionen oder Kopien wird die Technik heute noch angewendet. Auch für zeitgenössische Arbeiten eignet sie sich aufgrund ihrer eindrucksvollen Lichtreflektionen.

Exemplarisch sind hier mein Gesellenstück abgebildet, bei dem die Radierung einen Brokatstoff imitiert, sowie ein gemeinsames Projekt mit Sandro Santalucia, der Idee und Bleistiftzeichnung beisteuerte, und bei dem ich die Stoffimitation als Radierung umsetzte. Letzteres Projekt ist in unserem Ausstellungsraum zu sehen.

Für Anfragen zu Ihrem zu vergoldenden oder restaurierenden Objekt stehen wir gerne zur Verfügung.
Radierung

Punzierung

Die Punzierung stammt aus dem Goldschmiedehandwerk und dient dort vor allem zur Gestaltung von getriebenen Goldblechen. Sie findet jedoch auch im Vergolderhandwerk Anwendung. Entweder zur Imitation der besagten getriebenen Goldbleche, oder wie in der Abbildung als ein für sich stehendes Gestaltungselement. Die Abbildung zeigt ein Detail eines Vergolderrahmens, ein Gruppenprojekt der Meisterschule für das Vergolderhandwerk, bei dem ich beteiligt war.

Bei der Punzierung wird eine Vielzahl kleiner, i.d.R. kreisrunder Punkte mit einer sogenannten Perlpunze und einem leichten Schlagwerkzeug aus Holz einzeln in Handarbeit in die polierte Goldoberfläche geschlagen.

Die besondere Schwierigkeit hierbei ist, gleichmäßige Abstände zwischen den Punkten einzuhalten. Die Summe dieser Punkte bildet eine in sich geschlossene, flächig gleichmäßig ausgefüllte Form oder Linie, oder die Kombination von beidem.

Die Einschläge reflektieren das Licht anders als die umgebende Goldoberfläche und heben sich deshalb von ihrer glatten Umgebung ab. Je nach Intensität des Lichteinfalls entstehen wechselnde Eindrücke.

Wir stehen Ihnen als Ansprechpartner für Ihr Projekt gerne zur Verfügung.

Die Trassierung

Trassieren bedeutet, zarte Linien in eine polierte Goldoberfläche zu drücken. Das geschieht mit einem Zeichenachat oder – durch ein dünnes Blatt Papier hindurch – mit einem Kugelschreiber. Bei den eingedrückten Linien handelt es sich um Vertiefungen, welche nur wenige Zehntel Millimeter messen. Dennoch bewirken sie eine Veränderung der Lichtbrechung, wodurch sie sich leicht von der umgebenden Goldoberfläche abheben. Sie wirken wie gezeichnete, matte Linien auf dem Glanzgold. Zur Anwendung kommt die Technik vor allem auf Vergolderrahmen. Auch für zeitgenössische Gestaltungsaufgaben ist sie geeignet.

Wir stehen Ihnen als Ansprechpartner für Ihr Projekt gerne zur Verfügung.

Formenbau

Formenbau ist eine Technik zur Vervielfältigung von Skulpturen, welche ich dankenswerterweise von Otto Dandl (Vergolderwerkstatt Dandl Heilmann Thon in München) erlernen durfte. Ich habe mit ihm unter seiner Anleitung eine Form für meine in der Prüfung zum Kirchenmalermeister zu fassende Christkind-Figur gebaut. Mit dieser Form konnten wir einen detailgetreuen Abguss aus Zellan, einem gipsähnlichen Werkstoff gießen.

Formen zum Vervielfältigen von Skulpturen werden heutzutage mit Silikon hergestellt. Aufwand, Schwierigkeit und Praktikabilität sind von der Größe und Komplexität des zu kopierenden Originals abhängig. Die Anwendung der Technik kann beispielsweise angewandt werden, um fehlenden wiederkehrenden Zierrat an einer Stuckdecke, Skulpturen wie meine Meisterfigur, Ornamentik an Bilderrahmen oder ganze Rahmenleisten und vieles mehr zu kopieren. Jedoch ist nicht jedes Objekt hierfür geeignet. Schützenswerte Oberflächen, z.B. eine wertvolle Fassung sind ein Ausschlusskriterium.

Gerne beantworte ich Ihre Fragen zu dieser Technik.

Maler- und Lackierarbeiten

Maler- und Lackier-arbeiten

Obgleich unser Schwerpunkt die Kirchenmalerei und Denkmalpflege ist, übernehmen wir auch gerne Maler- und Lackiererabeiten, insbesondere Gestaltungsarbeiten jenseits dieses Bereichs. Denn auch die Gebäude und Objekte der Gegenwart wollen gepflegt und gewartet werden. Unsere umfangreichen Kenntnisse aus dem Bereich Denkmalpflege können auch diesen zugute kommen.

Ganz gleich ob Fassade oder Innenbereich, Wandanstrich oder Lackierungen, wir stehen gerne für Ihr Projekt zur Verfügung.

Darf es gar etwas ganz besonderes sein? Die historischen Techniken des Kirchenmalerhandwerks lassen sich auch hervorragend im zeitgenössischen Geschmack für stilvolle Gestaltungen anwenden. So tragen wir unser altes Handwerk in die Zukunft.

Für Ihre Anfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

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